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Covid 19 - Maßnahmen

Aufgrund der aktuell geltenden Regelungen bleiben unsere Bürostandorte für Kundenverkehr vorerst geschlossen. Einzeltermine sind nach vorheriger Anmeldung weiter möglich. Natürlich sind wir alle wie gewohnt telefonisch und per Mail für Sie erreichbar. Gerne bieten wir Ihnen Besichtigungen in den von uns angebotenen Immobilien unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln an. Unser Team begrüßt Sie mit Mundschutz (FFP2-Maske), Desinfektionsmittel und dem gebührenden Abstand. Immobilien-Bewertungen/Einwertungen können wir selbstverständlich weiterhin durchführen, rufen Sie uns dazu gerne an.

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Erwerbsnebenkosten

Zu den klassischen Erwerbsnebenkosten zählen alle Kosten, die direkt mit dem Kauf einer Immobilie in Zusammenhang stehen und zusätzlich zum Kaufpreis oder den Baukosten anfallen. Dabei wird zwischen der Grunderwerbssteuer, den Notar- und Gerichtskosten und der Maklercourtage unterschieden.

Ein Grundstücks- oder Immobilienkauf wird in Deutschland mit der Grunderwerbssteuer besteuert. Diese Steuer wird von den einzelnen Bundesländern festgelegt und liegt aktuell zwischen 3,50 % und 6,50 % (Berechnungsgrundlage ist der Kaufpreis abzüglich der beweglichen Güter, z.B. des Wertes für Inventar).

Die Notar- und Gerichtskosten betragen in der Regel zwischen 1,50 % und 2,00 % des Kaufpreises und verlaufen mit steigender Kaufpreishöhe degressiv. Jeder Kaufvertrag muss von Gesetzes wegen notariell beurkundet werden. Neben der Erstellung des Kaufvertrags verfolgt der Notar auch die korrekte Abwicklung.
Die Gerichtskosten werden für die anschließende Eintragung der Daten des neuen Erwerbers im Grundbuch erhoben. Beide Kostenarten sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt.

Für die Vermittlungstätigkeit und Beratungsleistung erhebt der Immobilienmakler eine ortsübliche Maklergebühr. Die Höhe dieser Provision kann je nach Region unterschiedlich ausfallen, in der Regel bewegt sie sich zwischen 3,00 % und 6,00 % des Kaufpreises zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Sonstige Erwerbsnebenkosten können die Finanzierungskosten, Kosten für die Teilung von Grundstücken, Renovierungs-, Sanierungs-, Modernisierungskosten und Umzugskosten sein. Die Erwerbsnebenkosten belaufen sich in Summe auf bis zu 15,00 % der Kaufpreissumme.

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Neuer Internetauftritt

Wir freuen uns sehr, Ihnen unseren neuen Internetauftritt präsentieren zu können.
Wir, die REG Real Estate GmbH, stehen Ihnen gerne als Ihr persönlicher Ansprechpartner bei der Vermarktung Ihrer Immobilie und Spezialist bei der Verwertung von Immobilien aus Insolvenzen zu Verfügung.
Viel Freude beim Durchklicken: https://www.regmbh.de/

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Baulast

Eine Baulast ist öffentlich-rechtliche Verpflichtung oder Einschränkung bezüglich der Bebauung oder anderweitigen Nutzung eines Grundstücks. Damit wird die Bau- bzw. Nutzungserweiterung eines anderen Grundstückes ermöglicht. Durch schriftliche Erklärung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde wird eine Baulast übernommen. Mit der Eintragung in das Baulastenverzeichnis wird eine Baulast wirksam (unbeschadet der Rechte Dritter). Zudem wirken Baulasten auch gegenüber Rechtsnachfolgern. So bleiben diese bei der Veräußerung des Grundstücks beispielsweise bestehen. Wenn ein öffentliches Interesse an einer Baulast nicht mehr besteht, geht diese durch schriftlichen Verzicht der Bauaufsichtsbehörde unter. Der Verzicht wird mit der Löschung der Baulast im Baulastenverzeichnis wirksam. Das Baulastenverzeichnis wird von der Bauaufsichtsbehörde geführt. Wer ein berechtigtes Interesse darlegt, kann in das Baulastenverzeichnis Einsicht nehmen und sich Abschriften erteilen lassen. Folgende Beispiele sind geläufig: Vereinigungs-, Stellplatz-, Abstandsflächen-, und Überfahrbaulast.

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Energieausweis

Ein Energieausweis bewertet Immobilien energetisch, indem die Energieeffizienz der Immobilie berechnet wird. Dieses Dokument ist bei Verkauf oder Vermietung einer Liegenschaft verpflichtend, bei Objektsanierung ist eine Neuausstellung i.d.R. erforderlich. Eine Ausnahme gilt für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen diese Immobilien sind von der Energieausweis-Pflicht freigestellt. Nach Erstellung ist der Energieausweis 10 Jahre gültig. Man unterscheidet zwischen dem Bedarfs- und dem Verbrauchsausweis. Während der Verbrauchsausweis über die Energieeffizienz eines Gebäudes - unabhängig vom individuellen Heizverhalten der Bewohner informiert, basiert der Verbrauchsausweis auf Verbrauchswerten der aktuellen Mieter während der letzten drei Jahre. Somit kann das individuelle Nutzungsverhalten der Bewohner das Ergebnis erheblich beeinflussen. Wenn eine Immobilie bzw. der Bauantrag vor dem 01.11.1977 erstellt wurde, benötigt man einen Bedarfsausweis. Bei einem Neubau und für Immobilien mit unter 5 Wohneinheiten ist ebenfalls der Bedarfsausweis nötig. Denkmalgeschützte Immobilien benötigen keinen Energieausweis.
Zu den erforderlichen Mindestangaben zählen

- Art des Ausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)
- Baujahr der Immobilie
- wesentlicher Energieträger
- Energieeffizienzklasse (Klassen A+ bis H: für Wohngebäude bei Ausstellung nach 1. Mai 2014)
- Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude, bezogen auf die Wohnfläche - Für Nichtwohngebäude ist diese Angabe für Wärme und Strom getrennt aufzuführen.

Modernisierungsmaßnahmen, wie die Dämmung der Gebäudeaußenhülle oder der Austausch von Heizungsanlagen, können die Energieeffizienz verbessern.

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Grundbuch

Grundstücke stellen einen abgegrenzten Teil der Erdoberfläche dar und werden im Grundbuch registriert. Das Grundbuch ist ein amtliches, nur bedingt öffentliches Verzeichnis von Grundstücken. Für jedes Grundstück existiert ein eigenes Grundbuchblatt. Neben dem Grundstücksgrundbuch gibt es noch das Wohnungs- und Erbbaugrundbuch. Diese weiteren Arten sind jedoch gleich aufgebaut. Der Aufbau ist in 3 Abteilungen untergliedert, in denen die Informationen zusammengefasst sind.

Abteilung I = Eigentümer
Abteilung II = Rechte und Belastungen
Abteilung III = Grundschulden, Hypotheken

Das Grundbuch gibt Auskunft über das Grundstück, grundstücksgleiche Rechte (z.B. Erbbaurecht), Lage, das bestehende Eigentumsverhältnis und informiert über Belastungen und Schulden. Auf dem Grundbuchblatt sind das zuständige Amtsgericht, Gemarkung, lfd. Nummer, Flurnummer, Nummer des Flurstücks, Wirtschaftsart, Lage und Größe des Grundstücks vermerkt. Dabei ist das Flurstück die kleinste Einheit und bildet die Abgrenzung zu den einzelnen Flächen.

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Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert (BRW) ist ein Durchschnittswert für Grundstücke. Für die Festlegung des Bodenrichtwerts wertet der zuständige Gutachterausschuss alle regionalen Immobilienverkäufe aus, die in der Regel alle 12 bis 24 Monate aktualisiert werden. Der BRW wird jeweils für ein möglichst homogenes Gebiet innerhalb einer Gemeinde ausgewiesen. Aufgrund unterschiedliche Nutzungsarten kann der dieser allerdings in verschiedenen Richtwertzonen stark abweichend sein.
Wertbeeinflussende Faktoren sind dabei der Erschließungsgrad, Bebauungsmöglichkeiten, Form und Größe des Grundstücks und seine vorgesehene Nutzung. Außergewöhnliche Grundstücksmerkmale (z.B. exponierte Lage, spezieller Schnitt, Übergröße etc.) müssen durch einen Zu- oder Abschlag berücksichtigt werden.
Es handelt sich nicht um den Verkehrswert der Immobilie, sondern lediglich um einen unverbindlichen, aus der Vergangenheit erhobenen Grundstückswert in Euro pro m.

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